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BILDSITUATIONEN
Der Sammelband ist nun in Druckversion erhältlich!
Jasmin Böschen / Andrea Sabisch / Lukas Sonnemann / Anna Stolz (Hrsg.)
Bildsituationen umfassen mehr als zeitliche, räumliche, institutionelle, mediale, historische und kulturelle Kontexte, in welche Bilder eingelassen sind. Sie sind epistemisch bedeutsam, weil sie uns anders ausrichten und positionieren können, noch bevor wir aktiv auf sie Bezug nehmen. Sie sind der Bildlichkeit vorgängig und doch nicht von ihr zu trennen. Sie überschreiten den Horizont des aktuell Gesehenen und akzentuieren eine Rahmung, die sich auf Gegenwärtiges bezieht und es im selben Zuge an Abwesendes, Latentes und Imaginäres bindet. Bildsituationen involvieren uns dementsprechend nicht allein visuell, sondern synästhetisch, leibhaft und performativ.
Der interdisziplinäre Sammelband vereint Beiträge aus der Bild-, Film- und Medienwissenschaft, der Psychoanalyse, Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik. Er widmet sich, ausgehend von konkreten Beispielen, der komplexen Frage, wie Bilder uns situieren.
Mit Beiträgen von Martina Dobbe, Stefanie Johns, Svetlana Chernyshova, Insa Härtel, Bernadett Settele, Notburga Karl, Johannes Binotto, Anna Maria Linder, Annemarie Hahn, Katja Böhme, Heiko Lietz, Nadia Bader, Katja Lell und Manuel Zahn.
bestellen unter: https://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?pg=2_15&pid=1545

Vortrag/Fortbildung in den Deichtorhallen Hamburg
Mehr Infos unter:
https://bdk-online.info/hh/neu-vortrag-was-bedeuten-smartphones-fuer-den-kunstunterricht/

Filmbildung durch das Smartphone
Medienästhetische Annäherungen an digitale Bildlichkeit
Mein Buch ist endlich im kopaed-Velag erhältlich!
https://www.kopaed.de/kopaedshop/index.php?pg=2_15&pid=1542
Inhalt:
mit einem Vorwort von Karl-Josef Pazzini
Was geschieht, wenn wir Smartphone-Filme produzieren? Wie greift das Smartphone beim Filmen in unsere Wahrnehmung ein? Wie affiziert es uns, moduliert unseren Blick, formt unser Begehren und strukturiert unser Handeln? Beim Filmen durch das Smartphone setzen wir uns in Relation zum eigenen Leib und zu den Körpern und Blicken Anderer. Algorithmik und Sensorik des Smartphones bestimmen dabei die Erfahrungsmöglichkeiten mit – gerade, weil sie unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle operieren.
In der Zusammenführung leibphänomenologischer und psychoanalytischer Theorie sowie Ansätzen aus medienanthropologischer und medienarchäologischer Forschung geht diese Studie mittels gründlicher und materialreicher Fallarbeit den ästhetischen Bildungspotenzialen in der Produktion von Smartphone-Filmen nach. In der Anerkennung und Analyse des Smartphones als wirkmächtiges Agens in Bildungsprozessen leistet sie einen Beitrag zur Reflexion von Subjektivierung in digitalen Medienkulturen.
Die Autorin begibt sich als kunstpädagogisch Lehrende und Forschende in die Filmpraxis ihrer Schüler:innen und lässt sich in ihre Bildungsprozesse involvieren. Hierbei entstehen komplexe Verwicklungen in zwischenleibliche Momente, Übertragungen und subtile Verschiebungen von Positionen und Blicken. Es geraten nicht nur Rollenverständnisse ins Wanken, sondern eröffnen sich Momente, in denen sich der Kern des Pädagogischen zeigt: die Konfrontation mit Unvorhersehbarem, die Begegnung mit der eigenen Unverfügbarkeit und ein Sich-Aussetzen durch das relationale Geschehen. In den fragilen und oft flüchtigen Situationen wird kunstpädagogisches Handeln nicht nur erfahrbar, sondern auch befragbar.
Design: Deborah Flierl


REIHE „Aktuell“ in der PsyBi Berlin
„Are you here with me?“
Übertragung durch Smartphones. Künstlerisch und pädagogisch.
Am 20. Januar 2026 um 20:00 Uhr halte ich einen Vortrag zu psychoanalytischen Annäherungsweisen an das Smartphone in der Psychoanalytischen Bibliothek in Berlin.
Der Diskurs um Smartphones im pädagogischen und psychoanalytischen Feld kreist häufig um Risiken und Defizite, nicht selten mit der Tendenz, sie als Ursache vielfältiger Entwicklungsprobleme bei Kindern und Jugendlichen zu deuten. – Im künstlerischen Umgang mit dem Smartphone öffnet sich ein Beziehungsgeflecht, das Transformationen ermöglicht, die ohne dieses Medium kaum denkbar wären. Exemplarisch wird aus einem Forschungsprojekt an der Arbeit einer Schülerin gezeigt, wie sie filmisch ihr Denken darstellt. Durch die Medialität des Smartphones werden dabei Blockaden verhandelbar, Konflikte bearbeitbar und neue Artikulationsweisen möglich. So erscheint das Smartphone nicht als bloßes Werkzeug, sondern als Medium, das Beziehungen zwischen Körper, Technik und Anderen überhaupt erst hervorbringt.
Link:

Promotionsurkunde
Heute, am 06. Oktober, durfte ich meine Promotionsurkunde in Empfang nehmen. Die letzte Fahne meiner Dissertation ist eingetroffen und bald kann "Filmbildung durch das Smartphone" in den Druck gehen.

Amtsantritt an der UDK Berlin
Kaum Abschied genommen von meiner langjährigen Schule in Hamburg, geht es schon los zur Universität der Künste nach Berlin, wo ich im Wintersemester 2025/2026 eine Gastprofessur für das Lehramt ISS/Gym antrete.
Am 13.10. starteten bereits Prüfungen und Lehre und es füllten sich die zuvor noch leeren Gänge. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, spannende Gespräche und danke dem Team sowie meiner Vorgängerin für das nette Onboarding!

Disputation
Filmbildung durch das Smartphone. Medienästhetische Annäherung an digitale Bildlichkeit
Am 16.05.2025 um 15 Uhr durfte ich an der Universität Hamburg meine Dissertation
gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Sabisch, Prof. Dr. Manuel Zahn und Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini vor der Hochschulöffentlichkeit
diskutieren. Es war eine Freude!

»Je est un[e] autre«
Von verschwommenen Subjektgrenzen im Forschungsprozess
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Übergänge« an der Universität Hamburg, Art Education
03.07.2025 | 16 Uhr
Info unter: https://www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege/programm-sose/16-uebergaenge.html

tAEbula rasa
Offene Tabs können als Gedankenstütze für noch unzureichend oder zukünftig zu bearbeitende Themen, noch zu sichtende Arbeiten oder zu lesende Texte dienen. In gemütlicher Atmosphäre nehmen wir uns gegenseitig mit in unser Window-Wonderland, „schließen“ symbolisch oder tatsächlich unsere geöffneten Browser-Tabs und teilen dabei Gedanken, Projekte oder absurde Fundstücke. tAEbula Rasa dient als Vernetzungsmöglichkeit und möglicher Entstehungsort für Neues. Es ist keine Vorbereitung nötig.
OPEN SPACE im Rahmen von Collaeb
Anmeldung unter collaeb.org

subjects like water – (an-)ästhetische Bildung durch Smartphone-Film
Mehr als dass das Smartphone beim Filmen als ›Instrument‹ begriffen werden kann, mit dem gezielt ein Abbild der Welt produziert wird, bestimmt es als ›Medium‹ die von ihm erzeugten Bilder grundlegend mit. Die zunehmende Komplexität der Algorithmik und Sensorik von Smartphone-Kameras wirft für die kunstpädagogische Theorie und Praxis relevante Fragen zur ästhetischen (Film-)Bildung auf. Durch die technologische Komplexität des Smartphones entsteht eine Ebene innerhalb filmischer Praktiken, die jenseits der menschlichen Wahrnehmungsschwelle liegt. Diese anästhetische Dimension trägt jedoch zur ästhetischen Bildung bei.
Vor diesem Hintergrund beschreibe ich in meinem Vortrag anhand eines konkreten Falls, wie eine Schülerin in ihrem Filmprozess im Kunstunterricht mit ihrem Smartphone verstrickt wird und wie dabei die Grenzen zwischen Produzierender und Produziertem verschwimmen. Vermeintlich fixe Subjektgrenzen werden fluide und es muss gefragt werden, welche neuen Perspektiven auf zeitgenössische Subjektivität sich daraus für Bildungsprozesse im Kunstunterricht ergeben.
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Posthuman and more-than-human Entanglements in Art(s) Education« in Kooperation zwischen Leuphana Universität, Universität Osnabrück und der Universität zu Köln
26.05.2025 | 18 Uhr
It's done!
Meine Dissertation
"Filmbildung durch das Smartphone. Medienästhetische Annäherung an digitale Bildlichkeit"
ist eingereicht!
November 2024

Die Künste und Informatik – Herausforderungen an die Schule der Gegenwart
Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 26. September von 17:30-19:00 Uhr im Auditorium der Deichtorhallen, Halle für aktuelle Kunst, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg
Auf dem Podium diskutieren:
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Jasmin Böschen: Expertin für Handyfilm in der Schule, Promovendin in der Ästhetischen Bildung Universität Hamburg
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Rainer Köker: Leitender Oberschulrat, Behörde für Schule und Berufsbildung, Abteilung Gestaltung und Grundsatz, Leitung B 3
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Constantin Müller: Vertreter des BMU, Bundesverband Musikunterricht e.V.
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Torsten Otto: Gesellschaft für Informatik, Fachgruppe SH-HILL
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Nina Rippel: Vorstandsvorsitzende BDK Hamburg, Fachverband für Kunstpädagogik e. V.
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Bernd Ruffer: Vorstand fvts Hamburg, Fachverband Theater in Schulen Hamburg e.V.
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Lili Hartwig: Moderation
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26. September von 17:30-19:00 Uhr im Auditorium der Deichtorhallen




